Was macht Ihr Herz weit?

 

Teilen Sie mit anderen, was Sie freut!

Die Morgendämmerung am See, der freundliche Blick eines Fremden – es gibt diese Momente, in denen das Herz plötzlich ganz weit wird. Und sich alle Enge löst.

Welche sind das bei Ihnen? Was macht Ihr Herz weit?

Im Rahmen unserer Fastenaktion 2016 sammeln wir Ihre Antworten auf diese Frage und möchten sie auf unserer Homepage und eventuell unserer Facebook-Seite veröffentlichen.

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Ihre Antworten

Gast:
Ich bin blind, deshalb wird mein Herz weit:

  • Wenn ich morgens aufwache und die Vögel singen höre
  • Wenn ich das Helle sehe
  • Wenn viele Menschen auf mich zugehen und mich grüßen
  • weil so viele liebe Schutzengel um mich sind
  • weil ich die Liebe und Zuneigung meiner Angehörigen spüre

 


Evang.-Luth. Kirchengemeinde, St.-Mang-Kirche Kempten/Dietmannsried:
Antworten unserer Gemeindeglieder:

  • Wenn ich Menschen mit strahlenden Augen begegne
  • Wenn ich einen Posaunenchor höre
  • Wenn jemand mich einfach so freundlich in ein Gespräch verwickelt
  • Wenn ich Kinder lachen hören, bei schönem Wetter, wenn die Sonne scheint
  • Wenn ich mit einem Fremden lachen kann
  • Wenn ich zu Jesus bete
  • Wenn andere mir helfen, mir beistehen oder mir ein Geschenk machen
  • Wenn jemand für mich da ist in Zeiten, in denen ich einfach nicht mehr weiter weiß
  • Wenn ich schöne Musik hören oder einen schönen Film sehe oder eine gute Begegnung habe
  • Wenn jemandem, der in Not ist, geholfen wird
  • Wenn ich Musik von Joh. Seb. Bach höre
  • Wenn ich auf einem Berg stehe
  • Wenn ich Kindern beim Spielen zusehe
  • Wenn es mir einfach gut geht
  • Wenn ich spüre: Gott sagt "Ja" zu mir, egal was ich tue oder nicht tue
  • Wenn sich ein Zerwürfnis auflöst
  • Wenn eine Sache oder eine Reise geklappt hat
  • Wenn meine Kinder zu mir kommen und meine Enkel mich begrüßen
  • Wenn meine Enkel zu mir sagen: "Oma, du machst den besten Kaiserschmarrn auf der ganzen Welt"
  • Wenn meine Enkelkinder (29 Jahre, 25 Jahre) die Oma nicht vergessen

 


Heike Knapee, Pegau:
Was macht mein Herz weit? Meine Mutti verstarb im Dezember 2014 an ALS. Ich befinde mich immer noch auf einen schwierigen Weg der Trauerverarbeitung. Ich habe mein Herz weit gemacht um Gott reinzulassen, alles bewusst aufzunehmen in diesen sieben Wochen, um viele Dinge zu zu lassen, die mir noch immer schwer fallen. Ich wollte sehen, was diese Erfahrungen mit mir machen. Sie haben mich viel Kraft gekostet, aber ich durfte auch viel Zuwendung erfahren und die Hoffnung, die mich trägt. Der Schmerz ist nicht weniger geworden, aber die Zuversicht und die Hoffnung in mir ist gewachsen, dass ich es nicht allein tragen muss.


Karin Gaiser, Baiersbronn:
wenn ich mein 12 Wochen altes Enkelkind auf dem Arm habe - da quillt mein Herz über vor Freude und Liebe, über das Wunder neuen Lebens, das Glück, dass unsere Laura gesund und munter ist - voll Respekt, weil das alles nicht selbstverständlich ist, und voller Dankbarkeit, dass Gott immer wieder neues Leben schafft!


Kerstin Braun, Leipzig:
Schöne (sagen wir mal: positiv gestimmte) Musik Menschen, die anderen Menschen (und/oder Tieren, Pflanzen, ...) helfen Selbst helfen Das "trotz alledem" immer wiederkehrende, nicht unterdrückbare Frühlingserwachen in der Natur


Gast:
Wenn meine Arbeitskollegin von ihren süßen Kindern erzählt; wenn unsere türkischen Nachbarn grillen und die selbstgemachte Leckereien herüberbringen, um dann auf Kaffee und Kuchen zu bleiben; wenn die Kraniche wieder aus dem Süden zurückkehren


Erika Meier, Essen:
Die größte Enge in meinem Leben entsteht durch den Zeitdruck. Wenn er nachlässt, wird mein Herz weit. Ich kann die Welt wahrnehmen, in ihrer unglaublichen Schönheit, als das Geschenk, das sie ist, das Gott uns macht.
Ich kann andere Menschen wahrnehmen, mit ihren Geschichten, mit ihren Gedanken und Gefühlen, mit ihren Stärken und Schwächen, in ihrer Schönheit. Dorothee Sölle hat in einem ihrer Gedichte einmal empfohlen, jeden Tag nach drei Dingen zu suchen, für die man Gott loben kann. Ich finde, das ist ein gutes Rezept. Darauf achten, was gut ist. Gott loben für die Farben des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs, für eine gute Nacht, für eine Einladung zum Essen, für so vieles mehr – das hilft und das werde ich versuchen.


Tabea Tacke, Velbert:
Das unbeschwerte Lachen eines Kindes.
Blumen, die aus voller Blüte am Wegesrand blühen.
Ehrlich gemeinte Worte, die das Herz berühren.
Ein Sonnenstrahl, der durch die Bäume bricht.
Menschen, die in vollkommener Liebe aufeinander zugehen.
All das macht mein Herz weit und lässt mich dankbar werden für dieses Leben.


Gast:
Am 21.02. hat in der Markuskirche, Hannover ein Familiengottesdienst stattgefunden, in dem die Besucher ihre Gedanken zu "Das macht mein Herz weit" aufschreiben konnten. Hier einige der Antworten:

  • meine Familie
  • gutes Essen
  • Musik
  • meine Kinder
  • wenn man andere tröstet, die sich weh getan haben
  • ein Pferd
  • Familienkuscheln, Gedanke an die Liebe zu meiner Partnerin, Kinderlachen, Umarmen
  • wenn ich andere glücklich machen kann
  • loslassen und aufhören zu kämpfen
  • Frieden
  • offen sein
  • Menschen in Not helfen
  • gemeinsam singen

 


Claudia K., Delbrück:
Mein Herz wird weit und läuft fast über, wenn ich abends meiner Tochter begegne, die mich erschöpft in den Arm nimmt. Sie studiert Soziale Arbeit, leistet gerade ein Praktikum bei der Drogenberatung und arbeitet jedes Wochenende in einem Kinderheim. Sie trifft täglich Menschen am Abgrund, ist immer für andere da und hat für jeden noch ein Lächeln übrig.


Gast:
Ganz besonders ein Erlebnis,das bereits vor der Fastenzeit statt fand. Mein Mann ist Johanniter Ritter und ich bin als Ärztin derzeit ehrenamtlich in einer Notunterkunft nahe Düsseldorf tätig, die von der Johanniter Unfallhilfe geführt wird. An unserem gemeinsamem Weihnachtsgottesdienst, zu dem auch Flüchtlinge eingeladen waren, erschienen außer den diensthabenden Johannitern sehr viele Flüchtlinge. Einer hat für uns in der Kirche "Die Ode an die Freude" gespielt, als seinen persönlichen Dank für die Deutschen. Er war in Homs Islamgelehrter gewesen. Sein Respekt unserer Kultur gegenüber hat mich beschämt, an vieles denken lassen, was vor Weihnachten hier gesagt wurde.


Gast:
Wenn durch Lücken zwischen Wolkenbergen Sonnenstrahlen scheinen und ich mich von Gott persönlich gegrüßt fühle. Wenn ich mit dem ersten Kaffee an Sommermorgen auf der Terrasse sitze und dem Vogelkonzert lausche. Wenn ich meine fast erwachsenen Kinder betrachte und staune, was für wunderbare Menschen sie geworden sind. Dann wird mein Herz weit und ein Lächeln zaubert sich auf mein Gesicht.


Gast:
Der weite sternenübersäte Nachthimmel im Februar, die offenen Gesichter der Kinder, das erste Lied der Amsel im Frühjahr.


Anja Säuberlich, Bad Harzburg:
Wenn ich morgens die verschlafenen kleinen Schritte meines Sohnes höre und weiß, gleich kommt er in mein Bett, um zu kuscheln.
Dann lächele ich mein erstes Lächeln und mein Herz wird ganz weit!


Ernst Bähr, Mehlingen:
Die Hilfsbereitschaft vieler Ehrenamtlichen in unserem Land. Da geht das Herz weit auf. Meine wunderbaren Kinder und Enkel und die tägliche Begegnung mit ihnen. Mein Ehrenamt als Prediger der ev. Kirche der Pfalz. Herrliche Gottesdienste in Gemeinden und in unserem Altenheim.
Wunderbare vorbildliche Menschen zu treffen, die Mut machen, den Glauben zu leben und vieles mehr.


Bärbel Thiele, Lichtenberg:
Ein Regenbogen, einfach nur mit meinem Enkelsohn "Wolken gucken", Musik, Gottesdienst, unerwartete "Überraschungen".....


Andrea Bergmann, Kaltenkirchen:
Gemeinsam singen, mit Kindern Sport und Spiele zu veranstalten und schöne Stunden in der Natur mit meiner Hündin zu verbringen. Und natürlich die Liebe meiner Familie und meines Mannes.


Gast:
Der Segen zum Abschluss des Gottesdienstes. Die ersten Schneeglöckchen. Die Rückkehr der Zugvögel. In der ersten Morgendämmerung: das Singen der Vögel. Fremde Menschen, denen ich durch eine liebevoll gemeinte Geste ein Lächeln hervorzaubern kann.


Gast:
Wenn mein vierjähriger Sohn mir wieder einmal sagt, dass er sehr gern später einmal zu meiner Beerdigung kommt. Mir Blumen ans Grab legen wird und seine vielen Kinder mitbringt! Nach einem ersten Entsetzen, machen mir seine Gedanken das Herz weit, weil die Vorstellung, meine Kinder und Enkelkinder an meinem Grab stehen zu "sehen" ja doch eigentlich wunderschön ist...


Gast:
Wenn ich sehe, wie es uns glückt, das zwei Generationen verbunden mit drei verschiedenen Weltreligionen als Familie zusammen leben, wird mein Herz weit.Diese Erfahrung wünsche ich auch anderen.


Petra Mai, Lehre:
Wenn ich mitten im Stress, pünktlich zum Flughafen zu kommen, um die herausfordernde Dienstreise nach Russland anzutreten, einen Regenbogen über der Autobahn sehe und spüre, wie Gott mir seine Hand auf die Schulter legt, dann wird mein Herz weit...wenn ich dann von der Reise zurückkomme, mein Auto mich im Parkhaus erwartet, ich dankbar auf die Begegnungen zurückblicke, mich an den Regenbogen erinnere und mich auf ein Willkommen meiner Lieben zuhause freue...dann wird mein Herz weit...wenn ich am nächsten Morgen durch die Feldmark jogge und dankbar bin, diesen Ausgleich zwischen Reisen und Home Office zu haben, dankbar, dass Gott Türen dafür geöffnet hat, dann wird mein Herz weit.


Klaus H. Fischer, Fulda:
Mein Herz wird weit, wenn ein dunkler wolkenverhangener Himmel plötzlich aufreißt und durch eine Wolkenlücke Sonnenstrahlen auf die Erde fallen.
Mein Herz wird weit, wenn ich dankbar zurückblicken kann und die Hoffnung wächst.

Abschied und Hoffnung
In meinem Herzen immerdar
und in Gedanken bist Du nah.
Noch spür ich zärtlich Deine Hand,
denk oft an das was uns verband.
Momente der Erinnerung
sind Perlen hier auf Erden,
so wie die Blüte will zur Frucht,
der Morgen Abend werden.
Das Leben zeichnet tief die Spur,
der Tod ist nicht das Ende,
Du gingst uns allen nur voran,
fern bis zur Zeitenwende.
Uns aber bleibt es Glaubens Trost,
den GOTT uns reichlich schenkt,
das ER die Schritte einstmals auch
von uns nach Hause lenkt.
Der Ostersonne heller Glanz,
lässt Liebe niemals enden,
im Leben und im Tode ganz,
sind wir in SEINEN Händen.
von Klaus H. Fischer


Gast:
Wenn ich an einem Morgen im Frühlingsurlaub am Meer rausgehe, wie würzige Luft rieche, den Wind und die Sonnenwärme spüre, dann fühle ich mich so mitten drin in der wunderbaren Liebe Gottes und es immer wieder gut, sich diesen Moment ins Gedächtsnis zu rufen.


Eckhard Müller, Münster:
Musik zu hören macht mein Herz weit.
Selber Musik zu machen ebenso - mit Kindern im Grundschulalter oder früher im Kindergottesdienst. Mit den Senioren inclusive demenzbetroffenen Menschen alte Volkslieder zu singen macht mir das Herz auch oft sehr weit.
Und natürlich im Gospelchor, wenn Männer und Frauen sich bereichern und ergänzen.


Rika Uhle, Burgwedel:
Menschen, die mich anlächeln
Singen: im Chor, in der Kirche, ...
Radfahren durch die Feldmark vor und nach der Arbeit


Mareike Wanke, Hannover:
Der nette Mitmensch dem aufgefallen ist, dass ich meine Taschentücher und meinen USB-Stick hab fallen lassen und ihn mir mit einem warmen Lächeln in die Hand gab.


Gast:
Wenn ich morgens mein Kind in den Kindergarten bringe. Es ist übles Wetter, ich habe schlechte Laune. mein Sonh schaut mich an und sagt: "Heute ist doch ein schöner Tag,oder?"


Gast:
Kinder, Menschen, die mich anlächeln, Musik von den Wise Guys...


Gast:
Gestern, in der Mitte eines großen Labyrinths aus Lavendel: Ich frage meinen Sohn: "Weißt du eigentlich wie lieb Gott dich hat?" Er strahlt mich an: "Klar!" Dann breitet er seine kleinen Arme aus: "Und ich liebe mich auch soooo sehr!"


Gast:
Wenn mein Mann (81 J.) und ich (70 J.) morgens gemeinsam frühstücken, erzählen und Zeitung lesen! Und wenn dann noch die Sonne scheint, ist unser Glück perfekt!


Gast:
Gedanken an meinen vor 3 Monaten verstorbenen Mann. So innig geliebt worden zu sein und die schwersten Stunden geteilt zu haben, erfüllt mich mich großer Dankbarkeit und Demut. Zu fühlen, dass Liebe ewig sein kann.


Anna Faßmann, Rheinbach:
Meine Kinder, die mir morgens nach dem Aufwachen ihre Arme entgegen strecken, Mama sagen und ihre schlafwarmen Wangen an meine Backe schmiegen.


Klaus Niewerth, Kempen:
Hallo, für die RP hatte ich jetzt einen Text zu schreiben, den ich Ihnen gerne zur Kenntnis gebe.

„Großes Herz! Sieben Wochen ohne Enge"
„Unter diesem Motto laden wir Sie ein zu entdecken, was Ihr Herz weit macht.“ So schreibt der Geschäftsführer der evangelischen Fastenaktion.
Meine Gedanken gehen bei der Einladung ein paar Tage zurück in den Karneval.
Da wurde mir das Herz manches Mal weit, weil die Redner und Bands es immer wieder schafften, das ernste Thema der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, mit Humor und doch mit Tiefe und Ernsthaftigkeit anzusprechen. Da wurde das Herz weit, auf Kölsch: Da jing ejnem dat Hetz op.
Dabei hat mich das Lied von den Bläck Fööss „Unsere Stammbaum“ besonders berührt, weil ein Wort darin besondere Erinnerungen in mir auslöst: das Wort „Pimock“. Als wir 1960 als Flüchtlinge aus der DDR nach zwei Jahren in verschiedenen Flüchtlingslagern eine Wohnung zugewiesen bekamen, waren wir für die Kölner erst mal Pimocke. Später wurden wir dann zu „Imis“ befördert. Das sind imitierte Kölsche. Wir waren nicht in Köln geboren, aber wir gehörten dazu. Im Lied hört sich das so an: „Un ich ich wor ne Pimock, hück laach ich met üch met.“ Das Lied zeigt auf, aus welchen Gegenden der Welt die Kölner kamen und kommen und wie sie alle Kölner wurden, wie die Stadt durch all diese Menschen reich geworden ist, ein weites Herz bekommen und sich bewahrt hat.

„Su simmer all he hinjekumme,
mir sprechen hück all dieselve Sproch.
Mir han dodurch su vill jewonne.
Mir sin wie mer sin, mir Jecke am Rhing.
Dat es jet, wo mer stolz drop sin.“

Mich beeindruckt das unerschütterliche Vertrauen, das dahinter steckt, das Vertrauen nämlich, dass diese Lebensart ansteckend wirkt: die Weitherzigkeit und Offenheit, die Bereitschaft, Platz zu machen und zusammen zu rücken, jeden auf seine Fasson selig werden zu lassen und zuzulassen, dass jeder Jeck eben anders ist, Zum Schluss sind alle zusammen Kölsche.
Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit viele Erlebnisse, die Sie ein wenig fröhlicher machen und bei denen Ihnen das Herz weit wird.
Pfarrer i.R. Klaus Niewerth


Matthias Hermstein, Lieskau:
Zu Geben - meine Zeit, meine Zuneigung, meine Freude, meine Anteilnahme, mein Essen, … - und Alles dadurch wachsen zu fühlen.


Dorith Arlitt, Dakar/Senegal z.Zt.:
Ich bin hier in Senegal verheiratet und lebe seit meiner Pensionierung mindestens sechs Monate des Jahres hier.
Ich werde am Montag mit drei Menschen, senegalesische Bürger, zu einer Krankenversicherungsgesellschft gehen und für insgesamt 23 Menschen - bis zu 10 gehen auf eine Versichertenkarte - eine Krankenversicherung abschließen.
Das kann ich in diesem Umfang, da Freunde in Deutschland mir speziell dafür Geld mitgegeben haben. Die Freude der Menschen darüber, das macht mir das Herz weit und treibt mir wirklich Tränen in die Augen.
Ihre Aktion finde ich sehr gut. Vermutlich werde ich noch einige Beiträge schreiben. Denn hier kann einem das Herz sehr oft weit werden.
herzliche Grüße aus dem sonnigen Dakar
Dorith Arlitt


Rainer Bleek, Wächtersbach:
Morgens erst eine runde Radeln, den Wind um die Ohren spüren. Das befreit und bringt mich in die richtige Stimmung. Ich freue mich auf die ersten warmen Tage auch in der Fastenzeit.


Christoph Grundmann, Aurich:
Als ich gestern am Fersehschirm miterlebte, als das Neugeborene zum ersten mal der glücklichen Mutter, beide in natürlicher Nacktheit, auf die Brust gelegt wurde.


Gerda Braun, Neubiberg:
Zeit mit meinen Enkelkindern (Kindern) verbringen zu dürfen


Gast:
Kindern beim spielen zuschauen! Mit meinem Mann zu essen und sich zu unterhalten....


Kathrin Vogler, Norderney:
Wenn meine alte Katze mich beim Heimkommen miauend begrüsst und beim Streicheln schnurrt.


Gast:
Zusammen mit miener Band Lobpreis zu machen und mich ganz auf Gott zu konzentrieren!


Gast:
Ein Gespräch mit einem Kind, das sein Hirn zum Denken benutzt und den Grad der Ernsthaftigkeit selbst bestimmt und wir hinterher beide zufrieden sind. Zusammensein mit meinen Freunden , die im besten Sinne Kind geblieben sind. Schneeflocken, die liegenbleiben. Wald. Jugendliche, die begabt sind mit innerer Schönheit. verletzbare Ehrlichkeit.


Stefan Weber, Bleicherode:
Ein entspanntes Gespräch mit meinen zwei Töchtern oder ein schöner Abend mit meiner Frau, nach einem hektischen Tag!


Franziska Laube, Zwickau:
Mein spontanes Lächeln, das in meinem Gegenüber weiter aufblüht.


Gast:
Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, mit anderen Menschen Ideen zum Leben zu erwecken, Begeisterung und Engagement.


Annette Buß, Springe:
Wenn die Kraniche ohne Grenzen beachten zu müssen in wunderschöner Formation über die Länder fliegen und rufen, dass sie da sind.


Gast:
Ein Baby saugt/trinkt an der Brust der Mutter und schliesst dabei friedlich die Augen.


Gast:
Der Anblick meines schlafenden Kindes.


Steffi Müller, Hannover:
Gemeinsam mit meinen Freunden zu lachen


Gast:
Das Licht des beginnenden Vorführung sowie die ersten Frühblüher in meinem Garten


Martina Haas, Kleinwallstadt:
Wenn mein Mann und ich Urlaub auf der Hallig machen und aus unseren eingekauften Vorräten Tag für Tag gemeinsam leckeres Essen zaubern.


Jakob Mehlig, Kleinwallstadt:
Wenn die ängstlichste aller Katzen, die man nicht mit der Hand anfassen darf, vor lauter Wonne schnurrt und juchzt, wenn ich sie mit einer Katzenangel streichle.


Gast:
Am Meer zu stehen und die Weite und die frische Luft genießen, mich von der Sonne wärmen lassen, einen Menschen glücklich zu sehen, etwas zum Glück eines Menschen beitragen zu können, mir sicher zu sein, dass Gott immer und überall da ist, der Duft von frischgebackenem Brot, frisches Wasser zu trinken, eine schöne Musik zu hören, eine liebe Umarmung, tolle Fotos machen und später die Erinnerung genießen, besonders gelungene Texte zu finden oder zu schreiben u.v.v.m.


Birgit Nahr, Neuensorg:
Das Lächeln meines 10 Monate alten Enkelkindes.


Gast:
Ich pendle jeden Tag eine Stunde mit der Bahn zur Arbeit um aus meiner geliebten Heimatstadt Regensburg nicht wegziehen zu müssen. Jedes Mal wenn ich im Zug sitze und die Spitzen vom Dom erblicke, bin ich glücklich und weiß warum ich das tue.


Gast:
Das Lächeln eines Kindes, ein gemeinsamer Augen-Blick, das Schnurren einer Katze, am Himmel kreisende Vögel, ein Marienkäferchen, Mondschein und Sternenhimmel, Musik, Tanz und Gesang.


Gast:
Wenn kleine Kinder, die Welt um sich vergessen, spielen und dabei etwas Neues lernen. Wenn sie das können, kann man ein Strahlen in ihrem Gesicht sehen, da verblasst jeder Stern dagegen.


Gast:
Wenn es ganz still ist in mir, kein Krach, warm, keine Kiffer, wenn es Tag für Tag wieder heller wird, wenn mein Zwillingsbruder anruft obwohl er nicht sprechen kann, seine gelähmte Seite wieder erwacht, er wieder unabhängig wird.


Solveig Schmidt, Bobritzsch:
Morgens, wenn der Sonnenaufgang seine Vorboten schickt, der Tag noch still und ganz jungfräulich vor mir liegt, kann ich tief einatmen. Diese Kraft für den Tag macht mein Herz weit.


Max Zaumseil, Niesky:
Mein erstes Kind ist ein Mädchen namens Abigajl.  Sie ist jetzt acht Monate alt. Ich habe mir zwei Monate Elternzeit genommen, um sie bewusst beim Aufwachsen zu beobachten. In diesem Alter ist jeder einzelne Entwicklungsschritt ein Moment, der das Herz weit macht: Die ersten Zähne, das erste kleine Wort, das erste Mal freihändig zu stehen, das erste Essen zu schmecken, das erste Mal ein Tier streicheln, das erste Mal schwimmen gehen und noch vieles mehr was diese Welt zu bieten hat.


Gast:
Mein Herz weitet sich.......wenn mein geliebter Sohn (16), der seit eineinhalb Jahren an einer Depression leidet, lacht und lustig ist und seine Krankheit für kurze Zeit vergisst.